sexta-feira, 22 de maio de 2009
Leben und leben lassen
Blablabla...im Hintergrund sitzt Baumbajoe und erzaehlt Geschichten von Modedesignern und neidischen Ehefrauen...
Es ist halb zehn in Deutschland-KNOPPERS ZEIT!-und hier halb neun. Nach einem Fruehstueck mit Kaffee und Croissant sitzen wir in der Wohnung und lassen Revue passieren.
Heute Nacht war das LUX dran. Schliessliche musst Baumbajoe auch noch eine richtige Sehenswuerdigkeit sehen. Nicht immer nur Bairro, Bairro, Bairro bei Nacht. Nein! Auch mal DEN besten Club Portugals: Das LUX!
Und: DICK! ULTRA! CARALHOOOO!!!
Dichtes Gedraenge, Eintrittpreis wie in Deutschland (10 Ocken fuer nen Dj Act, kein Plan wie er hiess und Sound bis morgens um 7Uhr, sehr geiles Ambiente inklusive grosser Dachterasse und sehr, sehr guter Soundanlage) Endlich Jacke abgeben, aber immer no koi Roggemischbrot!
Die letzten Wochen waren abwechslungsreich. Meinen Geburtstag hab ich an der Algarve verbracht. Meine Mitbewohner im Schlepptau, Portimao und Frao besucht. Meine Eltern waren hier, touristical sightseeing tours for one week. Und finally ENDLICH ENDLICH der lang versprochene zweite Sprachkurs an meiner Uni. Leider ist die Vorlesungszeit bald vorbei, so dass wir jede Woche 3 Mal Unterricht haben und alles so schnell es geht reingepresst bekommen.
Hausarbeiten (jaaa, auch ich muss manchmal ersnthaft studieren hier!!) hab ich angefangen und dann kam er. Nach Sophia und meinen Eltern der dritte Besuch aus Deutschland, straight from the campus of the university of augsburg misstaaaaa, bobobobooo......make sooomee nooooiiissse: BOMBAAAJOEEE!!!
Da sitzt er nun neben mir und ich weiss nicht in welcher Zeile er gerade liest: Sag mal was, Baumbajoe! Hallo?? Hallo?Ahhhh: BOMBAAACLAAAAT! he says.
That's it for now.
Mein Laptop ist kaputt und meine Haut ist braun. Life is sweet and i have Scheissequartett! (thanks Lucy and Stephi!)
Seid gegruesst Freunde des Sonnenaufgangs!
Schwester und Brueder der Lebensfreude. Live it up!
Ruppinho
quinta-feira, 9 de abril de 2009
Patrick's Hostel
Anschließend sich bekannt machen mit dem Bettnachbar im Zimmer um dann einen ersten Sightseeingtrip zu planen oder je nach Ankunftszeit das Nachtleben aus zu probieren.
So ähnlich waren meine bisherigen Eindrücke wenn ich auf Reisen in einem Hostel landete.
Und ganz wichtig für mich waren auch immer die Leute die dort arbeiteten. Da gab es schon alles vom hilfsbereiten Staff die einem jederzeit Hilfe anboten, immer einen Geheimtipp hatten was man noch sehen könnte, übers Leben plauderten oder auch mal in ihrer privaten Wohnung meine eigene dreckige Wäsche waschten, bis hin zum extrem unfreundlichen Hostelchef der in Gästen reines Geld sah, an allem sparte und nie lächelte.
Allerlei verschiedenes sah ich und manchmal hatte auch ich den Gedanken in einem Hostel zu jobben und auch bei schlechter Bezahlung einen Job zu haben der viel Spaß machen kann.
JA! Und jetzt bin ich genau einer dieser Hostelväter und wilkommen in Patrick's Hostel! Der neue Geheimtipp in Estefania, Lisboa, nicht weit vom City Center, Kapazitäten für fünf Personen in Zweier- und Dreierdorm, free W-LAN, Koch- und Waschmöglichkeiten, großes Wohnzimmer und garantiert gute Stimmung!
Selbstverständlich inklusive: Freundlicher deutscher Staff der sich bei Tagestrips auch gerne als Führer anbietet. Selbstverständlich um ganz uneigennützig Plätze zu sehen, die er selbst noch nicht gesehen hat. Reservierungen bitte frühzeitig!
Die letzten sechs Tage war dieses Hostel komplett ausgebucht. Zunächst mit Matej, Andreja und Tereza vom Sprachkurs aus Castelo Branco und 2 Freunden von ihnen. Dazu kamen noch die vier Mexikaner, die zwar nicht hier schliefen aber die komplette restliche Zeit hier waren. Die Tagestrips führten uns nach Belém und Sintra. Man kam sich teilweise schon wie auf einem Klassenausflug vor nur ohne straffes Programm und trotzdem war jeder hochmotiviert möglichst viel zu sehen. Und das funktionierte erstaunlicherweise sehr, sehr gut in der großen Gruppe. Keine ständigen individullen Wünsche, keine Beschwerden. Nein volle Eintracht und zwei gute Ausflüge mit sehr viel Spaß!
Anschließend gab es Abendessen für 10 Leute, natürlich etwas einfaches was nicht so lang dauert, jedem schmeckt und gleichzietig auch nicht das wertvolle Reisebudget sprengt....naaa...naaa wat könnt dit sein?? Klarer Fall: Pasta! Pasta, Pasta, Pasta!! Ich kann's nicht mehr sehen!! Für die nächste Zeit zumindest...
Gestern dann Verabschiedung von allen. Das heißt ich hab leider niemanden gesehen um mich zu verabschieden Während die Touris früh aufstanden und sich Richtung Algarve aufmachten schlief ich tief und fest nachdem ich mit den Mexikanern die Nacht auf einer Erasmus Party wild singend und tanzend verbrachte. Que locos!
Doch die nächsten Gäste hatten schon reserviert. 5 Brasilianer aus Braga die zusammen mit Peter, Györ Ultra ebenfalls aus der Castelo Branco Crew, studieren.
Alle ziemlich erschöpft. Vier Tage im Auto gepennt, keen anständiges Fuuter jehabt und nisch jeduscht. Nach ausgiebigen Abendessen (guess what!) und duschen waren dann auch alle bereit das Bairro Alto zu besuchen. Leider zu völlig unbrasilianischen Zeiten. „It closes at two??“ Ungläubige Blicke. Ja, für die Jungs und Mädels eben wirklich viel zu früh.
Das ist schon etwas merkwürdig in Lissabon. Die Bars in Bairro Alto schließen zwischen 2 und 2.30 Uhr. Anschließend gibt’s noch jede Menge kleiner Clubs für die man keinen Eintritt bezahlen muss, die allerdings auch schon um 4 schließen. Die einzigen die länger öffnen sind die großen Clubs und Discos. Dann allerdings auch mit Eintritt.
Hingegen in einer kleinen Stadt wie Braga sind viele Bars jeden Tag bis um 6 Uhr geöffnet. Komisch, komisch.....
Letztendlich wollten die Brasilianer dann doch lieber schlafen als lang durch die Stadt ziehen. Ja, auch die Südamerikaner müssen mal schlafen! Nicht immer nur tanzen, tanzen, tanzen.
Vor einer Stunde sind auch sie weitergefahren Richtung Coimbra.
Ich werd dann mal an die tägliche Hostelarbeit gehen. Müll wegbringen, Räume putzen und irgendwann Mittagessen.
In der Küche wartet noch eine große Portion Pasta von gestern auf mich. Ai!
quinta-feira, 19 de março de 2009
A Costa Caparica
Ach wie schön ist Lissabon!
Nicht nur die Stadt mit ihren unzähligen schönen Plätzen, die ERASMUS Feier- und Reisegruppe, nein auch die Nähe zum Atlantik.
Von meiner Haustür sind es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ca. 45 Minuten inklusive Wartezeiten bis zur Costa da Caparica. Einem sehr schönen Abschnitt der portugiesischen Atlantikküste, auf der anderen Seite des Tejo in Alameda. Ungefähr 30 Kilometer entlang streckt sich die Costa und ist ein sehr beliebtes Reiseziel der Portugiesen in den Sommermonaten. Der Strand und der Sand sind um einiges schöner als der Teil der französischen Atlantikküste den ich bisher gekannt habe. ( Lacanau Océan bis Biarritz)
Costa Caparica und nochmal
So ungefähr könnt ihr euch das dort vorstellen in Caparica.
Für 5,50€ mit dem Bus Hin und Zurück kann man einen sehr entspannten Tag am Strand verbringen mit traumhaften 24-29 Grad Celsius. Bei Erfrischungsbedarf einfach ab in eine der zahlreichen Strandbars und ein Erfrischungsgetränk (Bier oder auch Bier) jezischt!
Das Wasser ist mit etwa 15 Grad arschkalt, aber nach einem ausgiebigen Sonnenbad doch genau das Richtige für eine weitere Erfrischung. Ja, und nach dem entspannten Tagmit Konversationen über Polenwitze, Notenverteilung für Portugiesinnen, philosophischem Allerlei und einer weiteren Unterrichtsstunde in Bulgarisch geht’s dann abends mit dem Bus zurück nach Lisboa über die Ponte 25 de Abril (ehemals Salazar Brücke), einer Nachbildung der berühmten Golden Gate Bridge.
So, und wer jetzt von euch noch denkt achjaaa die Sonne scheint und ich hätte keine Probleme, der täuscht sich gewaltig. Ich habe Schmerzen an beiden Füßen zwischen dem großen und dem zweiten Zeh. Vom tagtäglichern Flip Flops tragen. Ist man halt einfach nicht gewöhnt als Deutscher Mitte März in Portugal :) !
quarta-feira, 11 de março de 2009
The idea of ERASMUS
Ja, ja jaaaa...da isser wieder der Blog den ihr liebt!
Mittlerweile befinde ich mich in der letzten Woche Curso Intensivo de Portuguese. Der Kurs in dem immer noch ohne System gelehert wird...wenigstens durften wir mittlerweile etwas Kritik üben, die auch gerne zur Kenntniss genommen wurde um fünf Minuten später im gleichen System fortzufahren. Es lebe die Demokratie der Bestimmenden!
Nevertheless, macht trotzdem Riesenspaß mit den ganzen Bananen hier zu lernen, schönes Wetter heute und so nedde Leude, was braucht man mehr zum glücklich sein?
Ein bisschen Schnee dachten sich die verantwortlichen Lehrer und ZACKZACK...ab auf den Serra da Estrella, Portugals höchster Stolz auf dem Festland mit nicht ganz 2000 Metern. Ja, whuat a Berg! Mit Schnee drauf. Nicht so spektakulär, aber ganz nett wenn man Italiener sieht, die einem doch tatsächlich erzählen seit vier Jahren keinen Schnee mehr gesehen zu haben. Mehr sagten sie dann auch nicht, rennend verschwanden sie zur nächsten Schlittenausleih Station und ich hörte sie nur noch grööööölend irgendwo unterhalb des Hanges.
Der gesamte Trip beinhaltete auch noch einen Besuch im Museu do pao (Brotmuseum) und im mueso do (Spielzeugmuseum) HIGHLIGHT war dann doch eher das Mittagessen, schööön gediegen mit der täglichen Suppe als Vorspeise muito carne e batatas fritas als Hauptspeise und ein reichlich gefülltes Desertbuffet...mmh yam yam. Nervend war nur die Tischgesellschaft....irgendwie saß ich direkt neben den Lehrern und durfte mich mit ihnen unterhalten. Als ich ihnen da fröhlich davon erzählte, dass ich meinen anschließenden Aufenthalt in Lissabon genießen will und ich nicht glaube, dass ich mir großartig irgendwelche Leistungen an der Uni Augsburg anrechnen lassen kann, erntete ich dafür nur großes Kopfschütteln. „That's not the idea of ERASMUS!“ WHUAT DA??? I
Fuck, ich les das grad hier durch und merk wie alt die Scheiße doch ist.
Mittlerweile lebe ich seit zwei Wochen in Lisboa! QUE BOA CIDADE!! Endlich am Ziel, undf um mich kurz zu fassen hier einige Schlagworte was in den letzten zwei Wochen passiert ist...EILC Kurs mit ner Klausur beendet...Ergebnis werd ich wohl nie erfahren, Portugals Premierminister die Hand geschüttelt, gegen Portugiesen Fussball gespielt und sang und klanglos verloren, ende der castelo branco zeit und ab nach Lissabon!! ! Woche mit zwei Italienern zusammengewohnt – the best teachers für partys, people and places, eigenes appartement schließlich gefunden, schlecht und billig :), einfach nur entspannt und gelebt, stadt erkundet und noch lange nicht alles gesehen, bairro alto, bairro alto, bairro alto-eenfach dit geilste! Fussball gegen italiener gespielt und nach hartem kampf wieder verloren, besuch von alejandra aus mexico, stefanos geburtstag gefeiert,an der uni eingeschrieben kurse gewählt, viele viele erasmus leute kennengelernt, sehr viele italiener, einem sporting fan fast zum heulen gebracht in der bar von rui costa, meine kamera wurde geklaut, höre den ganzen tag kuduro,einfach keine zeit mehr regelmäßig zu bloggen,und geh jetzt mal wieder in die uni....nach tagen.
Hier ist es einfach wie ein Befreiungschein:
„Hello, I am an ERASMUS student....!“
„Ooh“
„Yes, I am from Germany and I want to visit you course...!“
„Ooh...ooh!“
„Ehh, is it possible that I can come to your course?“
„ooh?? Ehhh!! Yes, but it is in Portuguese....ehhh, well-...“
„Do I have to write an exame in Portuguese? Or can we arrange something in English?“
„Ehh, yes...you'll write a paper about blablabla...!“
„Okay, and when do you need it?“
„When? Ehh...oooh...end of June!“
„End of June, okay...“
„Okay, see you end of June...boa noite!“
:)) :)) „Boa noite!“
HA! That's the idea of ERASMUS! BAM!
quinta-feira, 12 de fevereiro de 2009
Muito obrigado Margarita e Catharina!
Danke, für unser unvergessliches erstes Aufeinandertreffen bei dem soviel Englischkenntnisse eurerseits auf soviel Portugiesischkenntnisse unsererseits zusammenprallten! Danke für diese pädagogisch so wertvollen und durchdachten Lernspiele wie die Reise nach Jerusalem, Kärtchen ausschneiden, Bingo und auch Pantomine!
Danke, für die vielen Stunden in denen wir das Gefühl hatten wieder in der Grundschule zu sitzen.
Danke, für die Bestätigung, dass ihr wirklich Grundschullehramt studiert!
Danke für eure Spitznamen, Zebra und Hippo, die ihr bis heute nicht verstanden habt!
Danke, dafür, dass die Pause gleich wieder vorbei ist und ihr in wenigen Minuten wieder vor uns steht und wir alle wissen: Es ist die letzte Stunde für diese Woche!
"Então, todos leem e depois vamos cantar!"
Lá vai uma, lá vaő duas
três ponbinhas a voar
uma é minha outra é tua
outra é de quem a apanhar
Sete e sete são catorze
com mais sete são vinte e um,
tenho sete namorados
e não gosto de nenhum
terça-feira, 10 de fevereiro de 2009
As pessoas e as premieres noites!
Aber lassen wir das mit den Games hier mal beiseite. Mein Portugiesisch macht Fortschritte. Besonders in den interaktiven Sequenzen meines Sprachkurses, sprich in den Bars in Castelo Branco@ noite, schaffe ich es bereits mit einigen Worten die Mini Sagres (0,25 Liter Bier in einer Flasche?!?) zu umgehen und aufs gewöhnliche „media“(immer noch a kleini Patron mit 0,33) umzusteigen. HA! Que progresso!
Die erste Woche hier ist jetzt schon vorbei, zack zack, ging verdammt schnell und ich muss ehrlich gestehen ich bin schon wieder gefangen in diesem Charme des Landes und der Menschen. Wie schön es ist jeden tag einige Minuten zu spät zum Unterricht zu kommen und zu wissen, das der Lehrer meistens selber noch nicht da ist, wie die Zitronen und Orangenbäume voller Früchte hängen und einfach überall in der Stadt zu finden sind und die engen Gassen in denen die Wäsche zum Trocknen zwischen zwei Häuser gespannt hängt. E entao, die Menschen erst. So freundlich und hilfsbereit auch wenn sie selber kein Wort Englisch verstehen.
Nee Leute, da kann sich daheim in Deutschland jeder noch so für open minded halten, dass ist einfach ein ganz anderes Gefühl hier, wenn dich irgendwelche Portugiesen anquatschen wo du herkommst um sich anschließend mit dir fünfmal „Saudé!“ zu wünschen um dann noch irgendwelche Fotos zu machen und ihren Vater dabei vorstellen der gemütlich grinsend an seinem cerveja nippt.
Am Tag nach unserer ersten kleinen Partytour, meiner Meinung nach scheiterte sie dann doch an den unterschiedlichen Musik und Feierauffassung der Einzelnen, wollten mein Mitbewohner Peter und ich nachmittags so gegen 17 Uhr was essen gehen. Nach ca. 1,5 Stunden planlosem herumirren in einer Stadt die echt nicht groß ist, knapp 30.000 Einwohner, mussten wir dann doch frustriert feststellen, dass da nichts war mit Essen im Restaurant.
Nee, Leute vergessts!! Auch wenn der Portugiese an sich sehr, sehr viel in Zeit in Restaurants verbringt, da an sich günstig und gut, geht er dennoch niemals vor 20 Uhr dorthin.
Als wir dann in irgendeiner bescheidenen Bar doch eine Karte mit einem Menu ergatterten dachten wir aaaalles klar, jantar, jantar! Der Gedanke hielt.... für ca. 10 Minuten bis wir bestellten.
Dann traf uns der entsetze Blick einer hübschen empregada da mesa, die uns in perfektem Englisch schließlich darauf aufmerksam machte, dass sie uns 80% der angepriesenen Mahlzeiten nicht bringen konnte da wir einfach noch viel zu früh dran waren!!
Es gab nur...äääh...äääh Toast...joa, „ nao tem carne“ um es mit ihren Worten zu sagen. Merda!
Nach einigen netten Belehrungen über portugiesische Esskultur und einem ausgezeichneten Toasta Rosta für günstig Geld, gings dann abends schließlich in das luxuriöse Appartement (3 Schlafzimmer, 2 Badezimmer, Riesenküche, ne PS3, WLAN für schlappe 500€ durch 4 Leude) der slowenischen Klassenkameraden.
Ja doch is schon cool unter den ganzen Osteuropäern. Schmankerl des Abends, ein Film auf serbisch „Black Cat & White Cat“ und den angewiderten Gesichtsausdruck von 13 Leuten als sie mich „normales“, süßes Popcorn essen sahen....fünf Minuten später war der Raum voller glücklicher Gesichter als endlich the „real popcorn“ (SALZIG) in 4 Schüsseln aus der Küche kam.
Schöne Menschen, schöner Film, muito prazer!
quinta-feira, 5 de fevereiro de 2009
Já está ? O comeco!
Castelo Branco Portugal, wir schreiben den 5. Februar 2009 und endlich, endlich geht ein kleiner Traum für mich in Erfüllung PORTUGAL! Scheiße Leute, die meisten von euch wissen ja wie oft ich davon gequatscht hab: " Und wenn ich groß bin, dann geh ich wieder nach Portugal! Und da isses ja so schön und so toll und die Frauen sowieso und überhaupt und, und und...!" ya remember?
Und nach beinahe 3 Jahren Abwesenheit bin ich wieder hier. In dem Land in dem ich einst so dermaßen geile Sachen erlebte, dass ich unbedingt wieder zurück musste.Und jetzt sitze ich hier und laber mehr Englisch und frier mir gleichzeitig den Arsch ab!!! Leute, könnt ihr euch dran erinnern wann ihr das letzte Mal in einer großen Kantine saßt und eure Jacke anhatte, genau wie die 20 anderen ERASMUS Studenten auch?? HÄ? Verkehrte Welt sach ich da nur...da wollte ich den Minusgraden entfliehen und sitz in verfrorenen Klassenzimmern!
Aber die Erklärung hierfür ist ganz simpel. In den letzten zwanzig Jahren hat es in Castelo Branco gerade zweimal geschneit wofür also eine Zentralheizung installieren für dieeee paaar kalten Tage! PAH! Da denken die schon ökonomisch os portugueses!
Um es kurz zu machen, ne kleine Reisebeschreibung:
Nach paar Stunden im Flieescher mit den netten Damen von AirBerlin und NiciAir (WIE DRUFF MUSS MAN SEIN STÄNDIG SO KRANK ZU GRINSEN?!?!?!) war ich dann auch schon Lissabon und mit dem Bus gings dann ab nach Castelo Branco. Wo ich mittlerweile seit 5 Tagen in einer Jugenherberge lebe ("The hosel is greääet, is oua hosel!"- wie mein bulgarischer Mitbewohner Stefan so schön sagt!)
Ja, mit accomodation sah es hier nicht gerade rosig aus. Aber das Hostel hat nen ganz anständigen Preis gemacht also mit dem Frühstück inklusive preislich genau gleich wie meine Miete in Arschburg für 20 Tage.
Auf ca 15 qm lebe ich hier also mit meinem ungarischen Zimmergenossen Peter zusammen. Aber scheiß auf Zimmer. Von 9 bis 17.30 sind wir hier an der Uni und lernen schön Portugiesisch mit 13 anderen EILC Schülern in einer Gruppe, die andere Gruppe besteht auschließlich aus Spaniern und Italienern die nen riesengroßen sprachlichen Vorteil haben. Allerdings auch bisschen schade, denn durch die Gruppentrennung haben wir kaum was mit ihnen zu tun auch abends nicht wenn die jeweiligen Getränke und Trinkspiele aus den einzelnen Herkunftsländern ausgepackt werden.
Also die Lehrer hier, :) :) oh mann, die sitzen grad da vorne und denken wir machen ne präsentation aber pustekuchen! Von Skype, MSN, Facebook bis hin zur Multiplayer Worms Session ist glaub ich so ziemlich alles geöffnet nur keine einzige Seite auf Portugiesisch. Aber hey, das muss man verstehen...wir sitzen hier seit 8 Stunden (2,5 Stunden davon sind selbstverständlich Pause) und lernen in einem Tempo Sachen...unbelieveable. Ich glaub ohne meine rudimentären Portugiesischkenntnisse wäre ich schon längst aufgeschmissen!
Und nachmittags kommen dann unsere zwei Grundschullehrämtler zum Einsatz die über genauso viel Englischkenntnisse verfügen wie die meisten hier über Portugiesischkenntnisse = de nada!
Ich kanns euch sagen man erlebt am eigenen Leib was für eine Mauer Sprache doch bilden kann.
Doch sie überbrücken das mittlerweile geschickt mit Kinderspielen. FUCKIN STUPID GAMES! Näheres folgt...
Achja, und was mich dann doch ein bisschen geschockt hat als ich herkam sind die ganzen Grüppchen! Krass, hey Leute immer wenn ich einen ERASMUS Erfahrungsbericht gelesen las, dann hieß es darin:" Eine Erfahrung für mich persönlich...blabla...bin selbstständiger geworden...blabla...hab gelernt auf leute zuzugehen...blabla!" Und dann komme ich hierher und sehe lauter kleine Grüppchen! KRASS! Da sind zum Beispiel 3 Tschechen die gemeinsam Medizin studieren, gemeinsam in einer Wohnung wohnen und nach dem Kurs nach Porto gehen, gemeinsam versteht sich. Und dann sind da noch 4 Bulgaren, alle von der gleichen Uni, alle das gleiche Studienfach und alle gehen danach nach Lissabon. Dann wären da noch 3 Slovenen, 5 Italiener...WHAT DA??? HÄ? Leute, sorry ich versteh das nicht...wie will man sich denn da für Land und Leute öffnen, selbstständiger werden und auf Leute zugehen? Naja, diese Frage nehme ich jetzt mal mit ins Hostel und ihr denkt auch schön artig drüber nach!
Até logo!