quinta-feira, 12 de fevereiro de 2009

Muito obrigado Margarita e Catharina!

An dieser Stelle einfach nur ein muito obrigado!

Danke, für unser unvergessliches erstes Aufeinandertreffen bei dem soviel Englischkenntnisse eurerseits auf soviel Portugiesischkenntnisse unsererseits zusammenprallten! Danke für diese pädagogisch so wertvollen und durchdachten Lernspiele wie die Reise nach Jerusalem, Kärtchen ausschneiden, Bingo und auch Pantomine!

Danke, für die vielen Stunden in denen wir das Gefühl hatten wieder in der Grundschule zu sitzen.

Danke, für die Bestätigung, dass ihr wirklich Grundschullehramt studiert!

Danke für eure Spitznamen, Zebra und Hippo, die ihr bis heute nicht verstanden habt!

Danke, dafür, dass die Pause gleich wieder vorbei ist und ihr in wenigen Minuten wieder vor uns steht und wir alle wissen: Es ist die letzte Stunde für diese Woche!

"Então, todos leem e depois vamos cantar!"


Lá vai uma, lá vaő duas

três ponbinhas a voar

uma é minha outra é tua

outra é de quem a apanhar


Sete e sete são catorze

com mais sete são vinte e um,

tenho sete namorados

e não gosto de nenhum

terça-feira, 10 de fevereiro de 2009

Kleiner Einblick in unser allabendliches Dinner in der pousada de juventudes! Me gosto!

As pessoas e as premieres noites!

Da wären wir wieder. Endlich ausgeschlafen und in meinem kleinen bescheidenen Jugendherbergsappartement. Im Hintergrund unsichtbar für den Leser sitzt mein Zimmergenosse und Mitglied der ULTRAS Györ, Peter. Und hey liebe Augsburger Fussball Freunde haltet euch fest: AUCH ER ZOCKT NEN FUSSBALLMANAGER!! Allerdings nicht den von EA, sondern von SEGA Football Manager 2009, ein geiles Teil sag ich euch!

Aber lassen wir das mit den Games hier mal beiseite. Mein Portugiesisch macht Fortschritte. Besonders in den interaktiven Sequenzen meines Sprachkurses, sprich in den Bars in Castelo Branco@ noite, schaffe ich es bereits mit einigen Worten die Mini Sagres (0,25 Liter Bier in einer Flasche?!?) zu umgehen und aufs gewöhnliche „media“(immer noch a kleini Patron mit 0,33) umzusteigen. HA! Que progresso!

Die erste Woche hier ist jetzt schon vorbei, zack zack, ging verdammt schnell und ich muss ehrlich gestehen ich bin schon wieder gefangen in diesem Charme des Landes und der Menschen. Wie schön es ist jeden tag einige Minuten zu spät zum Unterricht zu kommen und zu wissen, das der Lehrer meistens selber noch nicht da ist, wie die Zitronen und Orangenbäume voller Früchte hängen und einfach überall in der Stadt zu finden sind und die engen Gassen in denen die Wäsche zum Trocknen zwischen zwei Häuser gespannt hängt. E entao, die Menschen erst. So freundlich und hilfsbereit auch wenn sie selber kein Wort Englisch verstehen.

Nee Leute, da kann sich daheim in Deutschland jeder noch so für open minded halten, dass ist einfach ein ganz anderes Gefühl hier, wenn dich irgendwelche Portugiesen anquatschen wo du herkommst um sich anschließend mit dir fünfmal „Saudé!“ zu wünschen um dann noch irgendwelche Fotos zu machen und ihren Vater dabei vorstellen der gemütlich grinsend an seinem cerveja nippt.

Am Tag nach unserer ersten kleinen Partytour, meiner Meinung nach scheiterte sie dann doch an den unterschiedlichen Musik und Feierauffassung der Einzelnen, wollten mein Mitbewohner Peter und ich nachmittags so gegen 17 Uhr was essen gehen. Nach ca. 1,5 Stunden planlosem herumirren in einer Stadt die echt nicht groß ist, knapp 30.000 Einwohner, mussten wir dann doch frustriert feststellen, dass da nichts war mit Essen im Restaurant.

Nee, Leute vergessts!! Auch wenn der Portugiese an sich sehr, sehr viel in Zeit in Restaurants verbringt, da an sich günstig und gut, geht er dennoch niemals vor 20 Uhr dorthin.

Als wir dann in irgendeiner bescheidenen Bar doch eine Karte mit einem Menu ergatterten dachten wir aaaalles klar, jantar, jantar! Der Gedanke hielt.... für ca. 10 Minuten bis wir bestellten.

Dann traf uns der entsetze Blick einer hübschen empregada da mesa, die uns in perfektem Englisch schließlich darauf aufmerksam machte, dass sie uns 80% der angepriesenen Mahlzeiten nicht bringen konnte da wir einfach noch viel zu früh dran waren!!

Es gab nur...äääh...äääh Toast...joa, „ nao tem carne“ um es mit ihren Worten zu sagen. Merda!

Nach einigen netten Belehrungen über portugiesische Esskultur und einem ausgezeichneten Toasta Rosta für günstig Geld, gings dann abends schließlich in das luxuriöse Appartement (3 Schlafzimmer, 2 Badezimmer, Riesenküche, ne PS3, WLAN für schlappe 500€ durch 4 Leude) der slowenischen Klassenkameraden.

Ja doch is schon cool unter den ganzen Osteuropäern. Schmankerl des Abends, ein Film auf serbisch „Black Cat & White Cat“ und den angewiderten Gesichtsausdruck von 13 Leuten als sie mich „normales“, süßes Popcorn essen sahen....fünf Minuten später war der Raum voller glücklicher Gesichter als endlich the „real popcorn“ (SALZIG) in 4 Schüsseln aus der Küche kam.

Schöne Menschen, schöner Film, muito prazer!

quinta-feira, 5 de fevereiro de 2009

Já está ? O comeco!

Ähä, badabäm!
Castelo Branco Portugal, wir schreiben den 5. Februar 2009 und endlich, endlich geht ein kleiner Traum für mich in Erfüllung PORTUGAL! Scheiße Leute, die meisten von euch wissen ja wie oft ich davon gequatscht hab: " Und wenn ich groß bin, dann geh ich wieder nach Portugal! Und da isses ja so schön und so toll und die Frauen sowieso und überhaupt und, und und...!" ya remember?
Und nach beinahe 3 Jahren Abwesenheit bin ich wieder hier. In dem Land in dem ich einst so dermaßen geile Sachen erlebte, dass ich unbedingt wieder zurück musste.Und jetzt sitze ich hier und laber mehr Englisch und frier mir gleichzeitig den Arsch ab!!! Leute, könnt ihr euch dran erinnern wann ihr das letzte Mal in einer großen Kantine saßt und eure Jacke anhatte, genau wie die 20 anderen ERASMUS Studenten auch?? HÄ? Verkehrte Welt sach ich da nur...da wollte ich den Minusgraden entfliehen und sitz in verfrorenen Klassenzimmern!


Aber die Erklärung hierfür ist ganz simpel. In den letzten zwanzig Jahren hat es in Castelo Branco gerade zweimal geschneit wofür also eine Zentralheizung installieren für dieeee paaar kalten Tage! PAH! Da denken die schon ökonomisch os portugueses!
Um es kurz zu machen, ne kleine Reisebeschreibung:
Nach paar Stunden im Flieescher mit den netten Damen von AirBerlin und NiciAir (WIE DRUFF MUSS MAN SEIN STÄNDIG SO KRANK ZU GRINSEN?!?!?!) war ich dann auch schon Lissabon und mit dem Bus gings dann ab nach Castelo Branco. Wo ich mittlerweile seit 5 Tagen in einer Jugenherberge lebe ("The hosel is greääet, is oua hosel!"- wie mein bulgarischer Mitbewohner Stefan so schön sagt!)
Ja, mit accomodation sah es hier nicht gerade rosig aus. Aber das Hostel hat nen ganz anständigen Preis gemacht also mit dem Frühstück inklusive preislich genau gleich wie meine Miete in Arschburg für 20 Tage.
Auf ca 15 qm lebe ich hier also mit meinem ungarischen Zimmergenossen Peter zusammen. Aber scheiß auf Zimmer. Von 9 bis 17.30 sind wir hier an der Uni und lernen schön Portugiesisch mit 13 anderen EILC Schülern in einer Gruppe, die andere Gruppe besteht auschließlich aus Spaniern und Italienern die nen riesengroßen sprachlichen Vorteil haben. Allerdings auch bisschen schade, denn durch die Gruppentrennung haben wir kaum was mit ihnen zu tun auch abends nicht wenn die jeweiligen Getränke und Trinkspiele aus den einzelnen Herkunftsländern ausgepackt werden.
Also die Lehrer hier, :) :) oh mann, die sitzen grad da vorne und denken wir machen ne präsentation aber pustekuchen! Von Skype, MSN, Facebook bis hin zur Multiplayer Worms Session ist glaub ich so ziemlich alles geöffnet nur keine einzige Seite auf Portugiesisch. Aber hey, das muss man verstehen...wir sitzen hier seit 8 Stunden (2,5 Stunden davon sind selbstverständlich Pause) und lernen in einem Tempo Sachen...unbelieveable. Ich glaub ohne meine rudimentären Portugiesischkenntnisse wäre ich schon längst aufgeschmissen!
Und nachmittags kommen dann unsere zwei Grundschullehrämtler zum Einsatz die über genauso viel Englischkenntnisse verfügen wie die meisten hier über Portugiesischkenntnisse = de nada!
Ich kanns euch sagen man erlebt am eigenen Leib was für eine Mauer Sprache doch bilden kann.
Doch sie überbrücken das mittlerweile geschickt mit Kinderspielen. FUCKIN STUPID GAMES! Näheres folgt...
Achja, und was mich dann doch ein bisschen geschockt hat als ich herkam sind die ganzen Grüppchen! Krass, hey Leute immer wenn ich einen ERASMUS Erfahrungsbericht gelesen las, dann hieß es darin:" Eine Erfahrung für mich persönlich...blabla...bin selbstständiger geworden...blabla...hab gelernt auf leute zuzugehen...blabla!" Und dann komme ich hierher und sehe lauter kleine Grüppchen! KRASS! Da sind zum Beispiel 3 Tschechen die gemeinsam Medizin studieren, gemeinsam in einer Wohnung wohnen und nach dem Kurs nach Porto gehen, gemeinsam versteht sich. Und dann sind da noch 4 Bulgaren, alle von der gleichen Uni, alle das gleiche Studienfach und alle gehen danach nach Lissabon. Dann wären da noch 3 Slovenen, 5 Italiener...WHAT DA??? HÄ? Leute, sorry ich versteh das nicht...wie will man sich denn da für Land und Leute öffnen, selbstständiger werden und auf Leute zugehen? Naja, diese Frage nehme ich jetzt mal mit ins Hostel und ihr denkt auch schön artig drüber nach!
Até logo!